Tarifvertrag rwe d1

Aug 05, 2020

Johannes Teyssen, CEO von E.ON, sagte: “Wir freuen uns sehr, dass wir uns mit dem Management von innogy auf die bestmögliche Vorbereitung auf die Integration von innogy einigen konnten. Unsere Vereinbarung mit innogy gewährleistet die Unterstützung von innogy bei der Erlangung rechtzeitiger behördlicher Genehmigungen und einer schnellen Integration nach Abschluss der Transaktion. Es ist ein sehr wichtiger Schritt zur Schaffung eines führenden europäischen Energieunternehmens, dessen Portfolio intelligente Energienetze und hochinnovative Kundenlösungen in die Lage versetzen wird, die Energiezukunft zu gestalten. Auf der Grundlage dieser Vereinbarung wollen wir ein hochmotiviertes und engagiertes Team für den neuen E.ON schaffen.” In einem nächsten Schritt werden im Falle eines Arbeitgeberwechsels Transfer-Tarifverträge ausgehandelt. Gleichzeitig wird die Aufmerksamkeit auf die operativen Verhandlungen über die Durchführung der vorgeschlagenen Transaktion gerichtet. innogy hat heute zwei rechtsverbindliche Verträge – eine mit E.ON, eine mit RWE – über die geplante Integration von innogy in E.ON und die geplante Integration des erneuerbaren Energien-Geschäfts von innogy in RWE abgeschlossen. “Mit dieser Vereinbarung haben wir einen weiteren, besonders wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur geplanten Integration von Innogy erreicht. Die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften ver.di und IGBCE haben sich auf einen umfassenden Tarifvertrag für “Zukunft und Arbeitsplatzsicherheit” für die Beschäftigten des neuen E.ON in Deutschland geeinigt. Die Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der im Mai 2018 zwischen dem Unternehmen und den Gewerkschaften vereinbarten “Collective Policy Statement” zur geplanten Transaktion zwischen E.ON und RWE. Sie enthält unter anderem Bestimmungen über attraktive Abfindungen für freiwillig ausscheidende Arbeitnehmer, Vorruhestandsregelungen und die Möglichkeit, zur weiteren Beschäftigung und Qualifikation in eine Holdingzugründen zu wechseln. Der Tarifvertrag steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung des Erwerbs von innogy durch E.ON und wird erst nach Abschluss der Transaktion wirksam. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung der Übernahme von Innogy durch Eon und wird erst nach Abschluss der Transaktion wirksam.

Die gesamte geplante Integration erfolgt sozialverträglich, ganz im Einklang mit der Tradition der beteiligten Unternehmen. Aus diesem Grund haben sich Innogy, E.ON und RWE im Mai in Absprache mit ihren Konzernbetriebsraten mit den Gewerkschaften ver.di und IGBCE grundsätzlich auf Tarifverhandlungen für Deutschland geeinigt. Nach dieser Vereinbarung sind zwangsbedingte Entlassungen aus betrieblichen Gründen bei dieser Transaktion praktisch ausgeschlossen. Auf dieser Basis bereiten sich alle Parteien auf weitere Gespräche vor, um die Integrationen bei E.ON und RWE sozial zu flankieren. Arno Hahn, Chief Human Resources Officer und Arbeitsdirektor der Innogy SE, sagte: “Fast ein Jahr nach der Unterzeichnung der kollektiven Grundsatzerklärung im Mai 2018 haben wir die Verhandlungen sehr erfolgreich beendet, alle unsere Erwartungen wurden erfüllt.” Basierend auf den bewährten Vereinbarungen in beiden Konzernen haben wir einen neuen, zukunftsweisenden Tarifvertrag für die neue Eon geschaffen. “Dies ist ein wichtiger Meilenstein, um den Weg in die Zukunft beider Unternehmen zu ebnen. Der Tarifvertrag “Zukunft und Arbeitsplatzsicherheit” sieht den Innogy-Kollegen konkrete Bedingungen für die Arbeitsplatzsicherheit bei einem Wechsel in die neue Eon vor. RWE wird einen Integrationsausschuss für das Erneuerbare-Energien-Geschäft einrichten, dem Vertreter von innogy und E.ON angehören.